Produktion echter Naturmatratzen

Naturmatrazten aus Westfalen

Es werden Leinen (Stoff), Roggenstroh, Seegras, Hanf, Wolle, Flachs, Heu und andere natürliche Materialien verwendet. Alle verarbeiteten Rohstoffe sind naturbelassen und kommen nicht aus fernen Ländern.

Beschreibung
Es wird eine Naturmatratze gefertigt, die aus Rohstoffen besteht, die in Deutschland erzeugt werde können.
Diese Rohstoffe sind verschiedenes Getreidestroh, Seegras, Wolle, Hanf, Heu, Leinen und andere natürliche Materialien
Matracis ist lettisch und bedeutet Matratze. In Lettland entstand von mir die Idee, diese Matratze zu produzieren, auch weil dort die Lohn- und Nebenkosten gering sind.

Der Aufbau setzt sich aus zwei separaten Schichten zusammen, die gefüllt und gesteppt werden. Jeder einzelne Kern wird mit einem Filz umhüllt und bekommt eine Hülle aus Naturleinen. Die beiden Teile werden lose im Bett aufeinander gelegt und durch den Bettrahmen fixiert. Ist kein Rahmen vorhanden, so stehen hierfür Verbinder aus Leinen zur Verfügung.

Die zwei Teile können separat gewechselt werden. Zum Beispiel eine Anwendung für besseren Schlaf durch eine Schicht mit viel Farn. Eine Schicht aus Wolle, nur für den Winter und für den Sommer eine Flachs- oder Seegrasschichten.

Der Futon besteht aus einer 60mm-Schicht verschiedener Rohstoffe, mit dickerem Wollfilz oder 2 Schichten Wollfilz (alternativ mit 2 Schichten Flachsfilz für einen rein pflanzlichen Futon).

Als ideale Schicht für Matratzen stehen Seegras oder/und Roggenstroh zur Verfügung. Diese beiden Rohstoffe wurden früher vom Polsterhandwerk als Füllmaterial verwendet (abgelöst durch Kokosfaser und Schaumstoffe). Roggenstroh ergibt eine feste und Seegras eine elastische Schicht. Für Roggenstroh gibt es über 50 Jahre Erfahrung im Bau von festen Matratzen.

Warum ist das Projekt besonders ökologisch?
Die Matratzen werden gefertigt, genutzt und nach

cradle 2 cradle
Kompostierung nach Gebrauch.

der Nutzung kompostiert (bei uns oder selber).

Es werden keine Rohstoffe aus fernen Ländern importiert sondern diese aus dem nahen Umkreis bzw. aus umliegenden Ländern importiert.

  • Stroh max. 25 km (von einem biologischen Bauernhof),
  • Schwarze Wolle von eigenen Schafen (z.Zt 6 Skudden und 5 Lämmer. Diese Rasse steht auf der roten Liste.),
  • Hanfstroh max. 30km,
  • Heu 2-30 km,
  • Seegras aus Dänemark,
  • Flachsfilz vom kleinen Hersteller aus Lettland oder alternativ aus Österreich,
  • Stoff kommt aus Lettland, Weißrussland oder Polen.
  • Wenn wir nicht selber Wolle filzen können, kommt biologischer Wollfilz aus Süddeutschland zur Verwendung.
  • Der Faden soll ein bei Hannover hergestellter Milchfaden sein. Alternativ ein biologischer Baumwollfaden (Gots zertifiziert).
  • Aus dem Milchfaden soll eventuell eine komplette Milchmatratze hergestellt werden. Für den Milchfaden werden Überschüsse aus Molkereien verwendet.

Einiges zur Biologie von Roggenstroh

Als das Roggenstroh hier an kam, konnte der es gebracht hat, nicht verstehen, warum nicht Stroh aus Lettland genommen wurde. Auch der Bauer (Demeter-Hof) in Deutschland konnte nicht verstehen, warum Stroh von Ihm nach Lettland gefahren wird.

Roggen wurde 2012 geerntet. Hier eine kleine Menge.
Im Korn und in der Wurzel ist kein Gift. Aber im Stroh.

Roggen wurde 2012 geerntet. Hier eine kleine Menge.

Eine die im Winter eine Matratzen kaufen wollte, arbeitet bei einer Firma, die Natursachen Analysieren. Sie sagte, dass aller Rest von Gift bei Pflanzen (Sie sprach für Stroh) sich nicht in der Wurzel oder Körnern sammelt, sondern im Stroh. Also bei Roggen ist das Gülle, Kurz spritzen, Behandlung von „Unkräutern“, Krankheiten und Schädlinge (Herbizide, Fungizide, Insektizide, Wachstumsregler). http://www.proplanta.de/Roggen/

Daher soll nur biologisches Stroh in die Naturmatratze. In den vergangenen drei Jahre wurde hier in Lettland schon biologisches Roggenstroh gesucht, aber nichts gefunden. Normal macht der Mähdrescher das Stroh klein und es bleibt auf dem Boden liegen.

Aber wie schreibt den der, der seine Matratze aus konventione

Der Name Sanadorm gehört uns!

Vogelscheuche
Welchem gehört denn nun Sanadorm? Jedenfalls keinem anderen die Domains sanadorm.de und ..eu.

Seit über 10 Jahren (29.03.1999) ist eine Domain im Besitz von Antonius Grotenhermen. Auf der Seite wurden immer Informationen zum Produkt gegeben oder die Domain leitete direkt auf den Bereich des OnlineShops von OEBIS um. Seit November 2008 wurde die Domain für dieses Projekt verwendet. Es kam plötzlich ein Schreiben (E-Mail am 05.05.2009), dass hier in Teilen wieder gegeben wird.
>> Sehr geehrter Herr Grotenhermen, Wir haben Ihre Veröffentlichungen auf der Internetseite: www.sanadorm.de in Bezug auf unser Unternehmen und unsere Strohkernmatratze „Sanadorm“ mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. …… Wir weisen Sie darauf hin, dass die Rasche & Uhlhorn Vertriebs GmbH Inhaberin der Wortmarke Sanadorm ist. Die Marke ist beim Deutschen Patent- und Markenamt unter der Registernummer: 1011085 sowie unter der internationalen Registrierung: IR586833 eingetragen. Ohne unsere Zustimmung sind Sie daher nicht berechtigt die Marke Sanadorm zu benutzen. Wir fordern Sie daher auf, die Benutzung der Marke Sanadorm zu unterlassen. Für den Fall, dass Sie unserer Aufforderung nicht nachkommen, behalten wir uns vor, rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten. <<
Die Domain wurde am 9.05.2009 geändert und es wird nun www.matracis.eu und www.matracis.de für diesen Bereich verwendet. Und kein Ende, am 16.Apr. 2010 ein Ticket mit dem Betreff Sanadorm ist nicht ihr Name. Es wurde im Ticket mitgeteilt:
Ich habe die Angelegenheit an meinen Anwalt übergeben, damit endlich Ruhe in der Sache herrscht. Bis jetzt war jedenfalls Ruhe. Nur die Gesetzeslage hat sich etwas geändert.